Trotz Behandlung kinderlos
Wenn die Insemination nicht zur Schwangerschaft führt
Mehrere Inseminationen und immer wieder kein positiver Test. Das zehrt, körperlich und seelisch, und mit jedem Mal wird es schwerer, die Hoffnung festzuhalten. Bevor Sie über ein Ende nachdenken, lohnt sich ein Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt darüber, was noch möglich ist.
Was medizinisch noch geht
Mit Spendersamen sind auch eine IVF oder ICSI möglich. Dabei wird die Eizelle außerhalb des Körpers befruchtet. Die Proben Ihres Spenders schicken wir dafür an ein Kinderwunschzentrum Ihrer Wahl. Für eine IVF braucht man manchmal mehrere Proben. Im Kinderwunschzentrum erfahren Sie auch, ob weitere Wege für Sie infrage kommen, etwa eine Embryonenspende.
Wie lange noch?
Darauf gibt es keine richtige Antwort. Manche setzen sich vorher eine Grenze, eine Zahl von Versuchen oder ein Datum. Andere merken erst unterwegs, dass die Kraft nachlässt. Eine Pause ist auch eine Entscheidung, und sie lässt sich wieder aufheben.
Wenn Sie aufhören
Mit dem Ende der Behandlung verabschieden Sie sich von einem Lebensplan. Trauer darüber ist normal, auch wenn andere sie kaum sehen. Die Sehnsucht nach einem Leben mit Kind verschwindet dabei oft nicht ganz. Sie wird mit der Zeit leiser, kann aber bei einer Schwangerschaft im Freundeskreis wieder hochkommen. Das heißt nicht, dass mit Ihnen etwas nicht stimmt.
Vielen hilft es, mit jemandem zu sprechen, der sich mit Kinderwunsch auskennt. Beraterinnen und Berater in Ihrer Nähe finden Sie beim Beratungsnetzwerk Kinderwunsch Deutschland (BKiD). Auch bei mir ist ein Gespräch möglich. Ich bin Psychologin und für die Beratung bei Gametenspende zertifiziert.
Für manche geht es danach auf anderem Weg weiter.
Nützliches
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