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Online-Samenbank, Katalog oder persönliche Spenderauswahl?

Natürlich haben Sie online geschaut. Das haben fast alle getan, die zu mir ins Erstgespräch kommen. Die Online-Samenbanken tauchen bei der Suche sofort auf, man kann bequem von zu Hause aus stöbern, und alles wirkt ganz einfach. Trotzdem sitzen viele irgendwann bei mir und sagen: Das hat sich nicht richtig angefühlt.

Hier erzähle ich Ihnen, was ich in diesen Gesprächen höre und wie wir es bei der Cryobank München machen. Entscheiden müssen Sie selbst. Aber Sie sollen wissen, zwischen was Sie wählen.

Drei Wege zum Spender

Grob gibt es drei Möglichkeiten:

  • Online-Samenbanken, meist aus dem Ausland. Sie suchen sich den Spender selbst aus einem großen Online-Katalog aus.
  • Samenbanken mit Vorauswahl. Auch in Deutschland gibt es Samenbanken, die Ihnen ohne persönliches Gespräch ein paar passende Profile schicken, jeweils mit einer Kurzbeschreibung. Daraus wählen Sie aus.
  • Persönliche Spenderauswahl. Jemand, der die Spender kennt, sucht nach einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen den passenden aus. So arbeiten wir bei der Cryobank München.

Wenn sich die Spendersuche wie Shopping anfühlt

Viele beschreiben mir die Online-Kataloge so: Es fühlt sich an wie Einkaufen bei Amazon. Oder wie Partnersuche im Internet. Man klickt, filtert, vergleicht und legt in den Warenkorb.

Für Single-Frauen ist das oft besonders merkwürdig. Sie suchen ja gar keinen Partner und scrollen trotzdem durch Männerprofile. Und Männer, die selbst keine Kinder zeugen können, wollen sich meist nicht durch die Profile anderer Männer klicken. Das kann ich gut verstehen, und es muss auch nicht sein.

Zu viel Information – oder zu wenig

Online finden Sie lange Profile mit Hobbys, Vorlieben und persönlichen Texten. Manche wollen das alles gar nicht wissen. Und auch wer viel wissen will, merkt oft schnell, dass so viel Information eher überfordert.

Bei einer Vorauswahl ist es umgekehrt. Sie bekommen ein paar Profile mit wenigen Zeilen, die alle ungefähr zu Ihnen passen. Aber worin unterscheiden sie sich wirklich? Auf welcher Grundlage sollen Sie sich entscheiden, wenn Sie so wenig wissen?

In beiden Fällen stehen Sie plötzlich vor der Aufgabe, für Ihr Kind den besten Spender zu finden. Sie wollen alles richtig machen, und genau das macht Angst.

Ist die Wahl immer ein Vorteil?

Selbst auswählen klingt erst einmal nach Freiheit. Aber eine Wahl hilft nur, wenn man weiß, worauf es ankommt. Und das weiß am Anfang kaum jemand.

Was ist später für Ihr Kind wichtig? Was ist Ihnen wichtig? Und was kann ein Spender überhaupt leisten – und was nicht? Mit diesen Fragen beschäftige ich mich jeden Tag. Ich kenne unsere Spender persönlich, und ich habe schon viele Spenderkinder kennengelernt. Dieses Wissen und ein Gespür dafür, was passt, fließen in die Suche ein.

Bei uns sucht ein Mensch den Spender aus

Bei uns sortiert kein Computersystem vor, und Sie bekommen keine schnell zusammengestellten Profile. Wir begleiten Sie durch den ganzen Prozess. Im Erstgespräch sagen Sie mir, wo Ihre Schwerpunkte liegen und was Ihnen wichtig ist. Danach suchen wir den passenden Spender für Sie aus, ganz individuell.

Ich bin dabei, wenn der Spender gesucht wird, und ich schreibe Ihnen die Rückmeldung: ein paar Sätze dazu, warum wir diesen Spender für Sie ausgewählt haben. Wenn Ihnen das lieber ist, bekommen Sie auch nur die Nachricht, dass wir jemanden gefunden haben, der passt. Wie das genau abläuft, lesen Sie auf der Seite zur persönlichen Spenderauswahl.

Eine Ansprechpartnerin, von Anfang an und auch später

Jeder Weg bei uns beginnt mit einem Erstgespräch bei mir. Darin geht es um Ihre Fragen, Ihre Situation und darum, was für Sie beim Spender wirklich zählt. Es ist eine Beratung und kein Verkaufsgespräch, Sie gehen damit keine Verpflichtung ein.

Und wir bleiben Ihre Ansprechpartner. Auch Jahre später, wenn Sie Fragen zur Aufklärung Ihres Kindes haben, wenn gesundheitliche Fragen auftauchen oder einfach etwas unklar ist, erreichen Sie uns.

Was Ihr Kind später erfahren kann

Seit 2018 gibt es in Deutschland das Samenspenderregister. Die Daten des Spenders werden dort 110 Jahre gespeichert. Ab dem 16. Lebensjahr kann Ihr Kind erfahren, wer der Spender ist. Für Sie als Eltern bleibt seine Identität unbekannt.

Der Spender ist nicht der Vater Ihres Kindes und kann rechtlich auch nicht als Vater festgestellt werden. Aber er ist ein Mensch mit einem Namen, und diesen Namen darf Ihr Kind erfahren, wenn es das möchte.

Wie viele Familien pro Spender?

Wie viele Familien mit demselben Spender entstehen, ist vielen am Anfang gar nicht bewusst. Eine gesetzliche Grenze gibt es in Deutschland nicht, viele deutsche Samenbanken begrenzen die Zahl aber freiwillig. Wir orientieren uns an der Empfehlung des Arbeitskreises Donogene Insemination: 15 Familien pro Spender. Für Samenbanken im Ausland gilt diese Begrenzung nicht, dort gelten jeweils eigene Regeln. Fragen Sie deshalb immer nach, wie viele Familien mit einem Spender entstehen können.

Geschwister vom selben Spender

Viele wünschen sich, dass ihre Kinder denselben Spender haben. Das geht bei uns: Sobald Sie schwanger sind, können Sie Proben dieses Spenders für ein Geschwisterkind reservieren lassen. Kaufen müssen Sie sie dafür nicht gleich. Sprechen Sie uns einfach an, wenn es so weit ist.

Sie müssen nicht in München wohnen

Das Erstgespräch führen wir auf Wunsch online. Den Spendersamen liefern wir an Kinderwunschzentren in ganz Deutschland, Sie können also dort behandelt werden, wo Sie sich wohlfühlen.

Und die Kosten?

Beim Vergleichen lohnt es sich, genau hinzuschauen, was im Preis enthalten ist, von der Beratung bis zum Versand. Unsere Preise finden Sie vollständig und Posten für Posten auf unserer Kosten-Seite.

Lieber erst einmal reden?

Wenn Sie noch unsicher sind, welcher Weg der richtige für Sie ist, dann ist genau dafür das Erstgespräch da. Sie können alle Fragen stellen, auch die zu anderen Samenbanken. Wie wir den Spender für Sie aussuchen, lesen Sie vorab auf der Seite zur persönlichen Spenderauswahl. Hier vereinbaren Sie einen Termin.

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