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Anforderungen an Samenspender

Was Sie als Samenspender mitbringen sollten

Mit einer Samenspende ermöglichen Sie Menschen mit Kinderwunsch ein Kind. Deshalb sind die Anforderungen hoch, und wir wählen unsere Spender sorgfältig aus.

Überdurchschnittlich gute Spermienqualität

Ihre Spermienqualität muss deutlich über dem Durchschnitt liegen, also viele gut bewegliche und normal geformte Spermien. Der Grund: Beim Einfrieren und Auftauen geht immer ein Teil der befruchtungsfähigen Spermien verloren.

Wenn Ihre Probe unsere Anforderungen nicht erfüllt, heißt das übrigens nicht, dass Sie nicht zeugungsfähig sind. Die Hürde für Spendersamen ist einfach sehr hoch.

Unauffällige Familienanamnese und gesunder Lebensstil

Sie sollten sehr gesund sein und gesund leben. Auch in Ihrer Familie sollten keine chronischen Erkrankungen oder Erbkrankheiten bekannt sein.

Gepflegtes Äußeres, gute Ausbildung

Ein gepflegtes Äußeres gehört dazu, ebenso eine gute Ausbildung. Und wir freuen uns über Männer, die mit Freude im Leben stehen, im Beruf, mit Hobbys, Freunden und Familie, und die verantwortungsbewusst und zuverlässig sind.

Zeit für Probespenden und 10 bis 13 Spendentermine

Vor dem eigentlichen Spendenzyklus kommen Sie zu zwei Probespenden und einem Gesprächstermin. Der Spendenzyklus selbst umfasst dann meist 10 bis 13 Termine, wöchentlich oder im Abstand von ein bis zwei Wochen. Insgesamt sind Sie also etwa ein halbes Jahr regelmäßig bei uns. Alle Termine finden in München statt. Deshalb sollten Sie in München oder im Umland wohnen. Bei zwei oder drei Stunden Anfahrt pro Termin steht der Aufwand in keinem Verhältnis.

Keine Spende in anderer Samenbank

Auch dürfen Sie nicht schon als Samenspender in einer anderen Samenbank registriert sein.

Auseinandersetzung mit dem Thema Samenspende

Wer sich als Samenspender bewirbt, sollte sich vorher gründlich mit dem Thema beschäftigt und die Folgen für sich abgewogen haben. Eine juristische Beratung empfehlen wir, verpflichtend ist sie nicht.

Hier die wichtigsten Voraussetzungen zusammengefasst im Überblick:

  • 20–45 Jahre

  • Spender muss gesund sein und einen gesunden Lebensstil pflegen
  • Kein Drogenkonsum und keine Alkohol- oder Nikotinsucht
  • Keine chronischen oder ansteckenden Krankheiten (z. B. HIV, Hepatitis, Chlamydien, Syphilis oder Gonokokken) und keine frische Cytomegalie-Infektion
  • Keine dauerhafte Medikamenteneinnahme
  • Auch bei nahen Verwandten keine Erkrankungen mit erblicher Komponente (z. B. Diabetes seit dem Kindes- und Jugendalter, Epilepsie, schweres Asthma, schwere Allergien, Psoriasis, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck schon als Kind bzw. Jugendlicher, angeborene Herzfehler, angeborene Nierenerkrankungen, Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, Rheuma, psychische Erkrankungen sowie Psychosen)
  • Sehr gute Spermienqualität (Höchstmaß an Spermienmenge und -beweglichkeit, besonders nach dem Auftauen)

  • Gepflegtes Äußeres

  • Zuverlässig und vertrauenswürdig
  • Gute Ausbildung
  • Eigene Ziele sowie Hobbys und Interessen
  • Ausreichende Beschäftigung mit dem Thema „Samenspende“ und möglichen Konsequenzen
  • Juristische Beratung wird empfohlen, ist aber keine Voraussetzung
  • Keine häufig wechselnden Sexualpartner
  • Wohnort  in München oder Umgebung
  • Bereitschaft zu zwei Probespenden, einem Gesprächstermin und meist 10 bis 13 Spendenterminen, wöchentlich oder alle ein bis zwei Wochen (insgesamt etwa ein halbes Jahr)
  • Keine Registrierung als Spender in einer anderen Samenbank
  • Einwilligung zur Meldung der Spenderdaten in ein zentrales Register des BfArM gemäß SaRegG
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