Wie sagen wir es unserem Kind?
Warum Offenheit Familien guttut und wie Sie einen Anfang finden.
Viele fragen sich schon vor der Behandlung, ob und wann sie ihrem Kind von der Samenspende erzählen. Oft ist der Gedanke erst einmal mit Unbehagen verbunden, etwa mit der Sorge, das Kind könnte sich später abwenden.
Offenheit tut Familien gut
Die Erfahrungen aus vielen Jahren und aus Familien weltweit sind eindeutig: Kinder, die früh und selbstverständlich von ihrer Entstehung erfahren, gehen gut damit um. Schwer wird es eher, wenn ein Geheimnis lange gehütet wird und erst im Erwachsenenalter herauskommt. Die Eltern eines Kindes sind die Menschen, die es großziehen. Daran ändert auch das Wissen um einen Spender nichts.
Früh anfangen, in kleinen Schritten
Ob und wann Sie Ihr Kind aufklären, entscheiden Sie. Wir empfehlen, schon im frühen Kindesalter damit anzufangen, zum Beispiel mit einem Bilderbuch. Dann wächst Ihr Kind mit diesem Wissen auf, und es gehört einfach zu seiner Geschichte. Bei Frauenpaaren und Single-Frauen ergibt sich das Gespräch oft von selbst, weil das Kind früh nach dem Papa fragt. Für heterosexuelle Paare ist der Schritt manchmal größer, hier hilft es vielen, sich die Worte vorher zurechtzulegen.
Das Recht Ihres Kindes
Jedes Kind hat das Recht zu wissen, von wem es abstammt. Ab dem 16. Lebensjahr hat Ihr Kind die Möglichkeit, über das Samenspenderregister zu erfahren, wer der Spender ist. Der Spender weiß das und hat eingewilligt. Und auch wenn sich beide eines Tages kennenlernen: Ansprüche kann keine Seite geltend machen. Die Eltern Ihres Kindes bleiben Sie. Mehr dazu lesen Sie unter Rechtliche Situation.
Ich begleite Sie dabei
Für die richtigen Worte gibt es keinen festen Fahrplan. Als Psychologin helfe ich Ihnen gern, sie für Ihre Familie zu finden. Sprechen Sie mich im Erstgespräch darauf an.
Nützliches
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