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Anonymität der Samenspender

Jedes Kind hat ein verfassungsrechtlich geschütztes Recht auf Wissen über seine genetische Abstammung.

Aus diesem Grunde hat ein jedes mit Hilfe einer Samenspende gezeugte Kind auch ein Recht darauf zu erfahren, wer der Spender war bzw. ist. Dieses Recht hat es ab Vollendung des 18. Lebensjahres, bzw. mit Inkrafttreten des Samenspenderregister-Gestzes SaRegG am 01.07.2018 bereits mit Vollendung des 16. Lebensjahres, oder aber unter gewissen Umständen schon vorher, nämlich wenn ein Richter dies so entscheidet.

Um Ihrem durch Samenspende gezeugten Kind und auch Ihnen somit die Sicherheit geben zu können, dass Ihr Kind eines Tages bei Interesse auf jeden Fall an die Spenderdaten kommen kann, geben wir die Daten nach Erhalt einer Geburtsmeldung in Form einer Kopie der Geburtsurkunde an einen Notar, wo Sie 110 Jahre aufbewahrt werden.

Für alle Kinder, welche aus einer Behandlung nach dem 01.07.2018 stammen, werden die Daten im sogenannten Samenspenderregister des DIMDI zentral gespeichert und für 110 Jahre aufbewahrt. 

Die Spender wissen selbstverständlich um das Auskunftsrecht des Kindes und haben sich vertraglich damit einverstanden erklärt, dass die Kinder eines Tages erfahren können, wer sie sind. 

Auch haben sie ihre Einwilligung in die Meldung ans Samenspenderregister des DIMDI gegeben.

Gegenüber Ihnen als Eltern bleibt der Spender allerdings anonym; Sie haben kein Recht die Identität des Spenders zu erfahren. Dieses Recht steht allein dem Kind zu.

Und wie steht es mit Donogener Insemination bei Alleinstehenden oder gleichgeschlechtlichen Paaren nun im Detail?

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