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Zyklusmonitoring zur Bestimmung des Eisprungs

Menstruationszyklen mit unregelmäßigem Blutungsmuster sind häufig Ausdruck einer fehlenden oder gestörten Eizellreifung. Hierbei kommt es zu ungewöhnlich langen, kurzen oder zu häufigen und zu seltenen Monatsblutungen.

Zyklusmonitoring, sprich die Kontrolle der Eizellreifung durch Ultraschall-Untersuchungen und Hormonbestimmungen aus dem Blut, ermöglicht es den optimalen Zeitpunkt für den Geschlechtsverkehr oder die Insemination (hierzu siehe Homologe Insemination oder Donogene Insemination) zu bestimmen.

ABLAUF DES ZYKLUSMONITORING

Das sogenannte Zyklusmonitoring beginnt je nach Zukluslänge in der Regel am 8. Tag des Zyklus mit einer Ultraschalluntersuchung über die Scheide, kombiniert mit einer Bestimmung der Hormonwerte für Östrogen und LH. In seltenen Fällen folgen noch weitere Kontrolltermine, bis ein potentiell befruchtungsfähiges Ei indirekt dargestellt werden kann. Dies ist bei einem Eibläschendurchmesser von ca. 2 Zentimetern der Fall. Gleichzeitig sollte auch die Schleimhaut in der Gebärmutter gut aufgebaut sein, was ebenfalls über die Ultraschalluntersuchung herausgefunden werden kann.

Von Fall zu Fall wird dann empfohlen, den Eisprung mit einer Injektion von HCG "auszulösen", um das Zeitfenster für eine Befruchtung möglichst "eng" zu halten. Am gleichen und am nächsten Tag erfolgt entweder Geschlechtsverkehr, oder am nächsten Tag die Insemination. 14 Tage später kann ein Schwangerschaftstest aus dem Blut vorgenommen werden.

Da im Zusammenhang mit dem Zyklusmonitoring auch die Bestimmung von Hormonen wichtig ist, erfahren Sie auch mehr zur Methode der Hormonellen Stimulation.

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