Psyche und Unfruchtbarkeit
Kann die Psyche ein Grund für die Kinderlosigkeit sein? Bleiben Paare kinderlos auf Grund einer übermäßigen Fixierung auf ihren Kinderwunsch?
Gerade wenn keine klaren körperlichen Ursachen für die Kinderlosigkeit gefunden werden können, wird oft eine seelische Belastungsreaktion als Hintergrund vermutet.
Oft vermuten besonders Laien psychische Gründe hinter der Kinderlosigkeit, und so werden Einzelfälle generalisiert und völlig überbewertet. So etwas der Mythos Frauen würden häufig schwanger werden, nachdem sie ein Kind adoptiert hatten.
Dabei sind Fruchtbarkeitsstörungen nur in seltenen Fällen rein psychisch bedingt; meist spielen viele Faktoren eine Rolle. Dennoch kann in sehr extremen Situationen die psychische Belastung so stark sein, dass der Körper eine Schwangerschaft „verweigert“. Alles in Allem ist die Psyche allerdings nur in ca. fünf Prozent aller Fälle an Fruchtbarkeitsstörungen beteiligt.
Dennoch kann dieses weit verbreitete Vorurteil besonders betroffene Frauen stark belasten, vermittelt es doch den Eindruck, dass sie sich falsch verhalten. Und so sollten sie versuchen, sich nicht zu sehr damit zu belasten, dass die Psyche der Grund für die Kinderlosigkeit ist, verstärkt dies den Leidensdruck meist noch mehr.
Gerade wenn keine klaren körperlichen Ursachen für die Kinderlosigkeit gefunden werden können, wird oft eine seelische Belastungsreaktion als Hintergrund vermutet.
Oft vermuten besonders Laien psychische Gründe hinter der Kinderlosigkeit, und so werden Einzelfälle generalisiert und völlig überbewertet. So etwas der Mythos Frauen würden häufig schwanger werden, nachdem sie ein Kind adoptiert hatten.
Dabei sind Fruchtbarkeitsstörungen nur in seltenen Fällen rein psychisch bedingt; meist spielen viele Faktoren eine Rolle. Dennoch kann in sehr extremen Situationen die psychische Belastung so stark sein, dass der Körper eine Schwangerschaft „verweigert“. Alles in Allem ist die Psyche allerdings nur in ca. fünf Prozent aller Fälle an Fruchtbarkeitsstörungen beteiligt.
Dennoch kann dieses weit verbreitete Vorurteil besonders betroffene Frauen stark belasten, vermittelt es doch den Eindruck, dass sie sich falsch verhalten. Und so sollten sie versuchen, sich nicht zu sehr damit zu belasten, dass die Psyche der Grund für die Kinderlosigkeit ist, verstärkt dies den Leidensdruck meist noch mehr.
Und auch der Einfluss von Stress auf die Fruchtbarkeit wird häufig überschätzt.
Auch wenn generell nicht abgestritten werden kann, wie sehr die Seele Einfluss auf die Abläufe im menschlichen Körper nehmen kann. Schließlich gehören Psyche und Körper untrennbar zusammen. Die Wechselwirkungen von Körper und Psyche sind zum Beispiel durch körperliche Symptome bei psychischen Problemen erfahrbar. Neben den aufgeführten körperlichen Ursachen können deshalb auch psychische Faktoren die Fruchtbarkeit beeinflussen.
Und so sollte bei ungewollter Kinderlosigkeit immer auch die psychische Situation der Frau und des Mannes mitberücksichtigt werden. Jedoch weniger, weil sie als Erklärung für die ungewollte Kinderlosigkeit dienen könnte, sondern vielmehr, weil sie sehr belastend sowohl für das Paar, als auch für jeden Einzelnen ist und häufig Gefühle von Hilflosigkeit und hervorruft.
Immerhin erleben viele Paare die ungewollte Kinderlosigkeit als tiefgehende emotionale Krise, deren Bewältigung meist großer Anstrengungen bedarf und durch die nicht selten auch das Selbstwertgefühl beeinträchtigt wird.
Die Erfahrung, nicht schwanger zu werden, obwohl man alles
dafür tut, führt häufig zu Hilflosigkeit und Ohnmacht und nicht selten auch zu massiven Frustrationen.
Schließlich leben wir doch in einer Zeit des rasanten, technischen Fortschrittes, in der Alles möglich erscheint. Und dennoch stoßen wir immer wieder an unsere Grenzen. Dies hat
in den letzten Jahren zu einer Rückbesinnung und Neubewertung des medizinisch
Möglichen geführt.
Kinder
sind für viele von uns der lebende Ausdruck unserer Beziehung oder die
Vervollständigung der Familie. Umso schmerzhafter wird das Ausbleiben des
ersehnten Nachwuchses erlebt. Schier endlos auf ein Kind zu warten, das tut in
der Seele weh. Und der Schmerz kann unter Umständen die Fruchtbarkeit weiter mindern.
Der
ständige Zustand innerer Spannung und ein hoher Erwartungsdruck lösen Stress aus.
Je mehr man sich unter Druck setzt, desto mehr können die an der Fruchtbarkeit beteiligten
Hormone irritiert werden. Die Folge: Der Eisprung kann daraufhin ausbleiben. Außerdem
kann Stress zu einer Verkrampfung der Eileiter führen, wodurch der Transport
der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter gestört wird.
Die
männliche Seele ist in puncto Kinderwunsch keineswegs robuster als die der Frau.
Auch beim Mann kann der unerfüllte Kinderwunsch und das vergebliche Warten auf
Dauer seine Spuren hinterlassen. Der Druck, dass sich trotz allen Wollens kein
Kind zeugen lässt, kann ebenfalls zu Selbstzweifeln führen. Das Auftreten immer
wiederkehrender Fragen und Gedanken, die sich im Kreise drehen, ist in dieser
Situation als normale Reaktion zu verstehen Körperlicher und seelischer Stress
können die Bildung der Samenzellen hemmen und ihren Transport ungünstig
beeinflussen. Die Folge: Die Spermienqualität kann vorübergehend herabgesetzt
sein.
Mehr Gelassenheit lässt sich leider nicht verschreiben wie ein Medikament. Es ist nun einmal ein schreckliches Gefühl, sich mit aller Macht nach einem Kind zu sehnen und gleichzeitig zu wissen, dass diese Sehnsucht gerade die Erfüllung des Wunsches verhindern kann. Leider gibt es kein Patentrezept, den Kinderwunsch nicht so übermächtig werden zu lassen, dass er den Körper blockiert.
Doch häufig kann ein Gespräch mit einem Aussenstehenden schon hilfreich sein. Um was es in einem solchen Gespräch gehen kann und wie es Erleichterung bringen soll, können Sie unter Psychologsiche Hilfe lesen.
Mehr Gelassenheit lässt sich leider nicht verschreiben wie ein Medikament. Es ist nun einmal ein schreckliches Gefühl, sich mit aller Macht nach einem Kind zu sehnen und gleichzeitig zu wissen, dass diese Sehnsucht gerade die Erfüllung des Wunsches verhindern kann. Leider gibt es kein Patentrezept, den Kinderwunsch nicht so übermächtig werden zu lassen, dass er den Körper blockiert.
Doch häufig kann ein Gespräch mit einem Aussenstehenden schon hilfreich sein. Um was es in einem solchen Gespräch gehen kann und wie es Erleichterung bringen soll, können Sie unter Psychologsiche Hilfe lesen.