Auslagerung von Spendersperma für externe Behandlungen

Transportkanister zur Auslagerung von Spendersperma

In der Samenbank ist es möglich Spendersperma für Behandlungen außerhalb der Praxis von Herrn Dr. Bleichrodt zu erwerben.

Meist geht es dabei um die Behandlungsmaßnahmen der Donogenen In-Vitro-Insemination (IVF) oder der Donogenen Intracytoplasmatischen Sperma-Injektion (ICSI). Aber selbstverständlich ist es auch möglich Spendersperma für Donogene Inseminationen außerhalb zu erwerben; dies bietet sich meist dann an, wenn Paare außerhalb Münchens wohnen und einen Arzt vor Ort haben, der für Inseminations-Behandlungen mit Spendersperma qualifiziert ist.
 
Allerdings ist eine Auslagerung von Spendersperma nur in solche Zentren möglich, die eine Gelegenheit zur Kryokonservierung haben, muss das Spendersperma doch bis zur Behandlung fachgerecht in Stickstoff gelagert werden, um nicht an Qualität einzubüßen. 

Vor der Auslagerung des Spermas bedarf es eines Gesprächs mit Herrn Dr. Bleichrodt, um alle wichtigen Fragen in Bezug auf eine Behandlung mit Spendersperma zu klären und das Paar optimal beraten zu können.
Zudem ist es wichtig, dass Herr Dr. Bleichrodt das Paar persönlich kennenlernt und einen Eindruck von ihm gewinnen kann, um schließlich den für das Paar optimalen Spender auswählen zu können.

Außerdem ist ein kurzes psychologisches Beratungsgespräch nötig, bringt die Erfüllung des Kinderwunsches mit Spendersperma doch einige Besonderheiten mit sich. Zudem bietet das Gespräch die Möglichkeit dem Wunschelternpaar Informationen über den genauen Vorgang der Spenderauswahl zu geben und etwaige Fragen zu beantworten.

Die Organisation der Auslagerung der Samenspende gestaltet sich auf Grund der sehr strengen Anforderungen, die das Bayerische Innenminsiter in Form des Gewebegsetzes an die Samenbank stellt, leider etwas aufwendig.

So muss das Kinderwunschzentrum bzw. die Praxis, in der die Behandlung mit dem Spendersperma durchgeführt werden soll, ca. eine Woche vor Transport  einen Antrag auf Auslagerung stellen.

Die Auslagerung des Spermas selbst ist dann auch nur durch das Paar selbst möglich, erlaubt das Gewebegesetz doch nur einen extra für den Transport von menschlichem Gewebe akkreditierten Transportservice, den es jedoch derzeit noch nicht gibt. 

Rechtzeitig vor dem Behandlungstermin im Kinderwunnschzentrum bzw. der Praxis seiner Wahl kann das Paar dann das Spendersperma in der Samenbank abholen, das Sperma wird in einen mit Stickstoff gefüllten Kryokontainer in Pailletten kryokonserviert transportiert. 

Die Kosten für die Auslagerung des Spenderspermas und das Zur-Verfügung-Stellen des stickstoffgefüllten Kryokontainers betragen derzeit ca. 180.- Euro. Eine Spermapaillette kostet 400.- Euro plus Mehrwertsteuer. Für das Arztgespräch müssen Sie ca. bis zu 60.- Euro einplanen, für das psychologische Beratung je nach Dauer ca. 0.- bis 60.- Euro.
Der Rücktransport kann entweder wieder persönlich erfolgen oder mit dem Transportunternehmen TNT, die allerdings 60.- Euro verlangen. 

Sollten Sie noch Fragen haben, so können Sie gerne telefonisch mit uns Kontakt aufnehmen bzw. in einem persönlichen Gespräch alle offenen Fragen stellen. 

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