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Gründe für eine Homologe Insemination

Die Inseminationsbehandlung ist dann zielführend, wenn die Qualität der Samenzellen eingeschränkt ist oder am Gebärmutterhals Probleme bestehen.

Sind Anzahl und Beweglichkeit der Spermatozoen eingeschränkt oder sind sie verformt, bringt diese Behandlung den gewünschten Erfolg, weil die Spermazellen keinen so weiten Weg bis zur Eizelle zurücklegen müssen. Der Vorteil dieser Methode besteht auch darin, dass die Samenzellen in größerer Anzahl und schneller bei der Eizelle eintreffen.

Außerdem lohnt es sich dann eine Homologe Insemination durchzuführen, wenn der Schleim der Cervix die Samenzellen abstößt oder nur ungenügend eindringen lässt. Diese sog. Cervix-Mukus-Interaktionen kommen relativ häufig vor und entstehen durch immunologische Spannungen. Der Schleim kann die Spermien sozusagen „nicht riechen“! Ob eine derartige Störung vorliegt, kontrolliert der Arzt mit Hilfe des Postkoital-Test.

Dabei wird einige Stunden nach dem Geschlechtsverkehr, nach dem die Frau möglichst eine halbe Stunde liegengeblieben sein sollte, ein Teil des Cervixschleims aus dem Gebärmutterhals entnommen und auf Anzahl und Beweglichkeit der Spermien überprüft.

Stellt sich dabei heraus, dass Samenzellen nur unbeweglich, in zu geringerer Anzahl oder muss von einer sog. cervikalen Sterilität ausgegangen werden.

In diesen Fällen ist eine Homologe Insemination zielführend!

Wie läuft eine homologe Insemination ab?

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