Ovulationstiming und -monitoring

Terminbestimmung des Eispungs
Pro Zyklus werden ein bis zwei Inseminationen zum optimalen Zeitpunkt vorgenommen. Dies kann im Spontanzyklus, oder - wenn es erforderlich sein sollte - nach Ovulationsauslösung im stimulierten Zyklus erfolgen. 
 
Sollte die Eizelle nicht spontan oder an einem vorher planbaren Tag zum Eisprung kommen, kann die Follikelreifung medikamentös gesteuert werden. 
 
Die Ovulationszeitbestimmung kann und sollte beim behandelnden Gynäkologen am Heimatort vorgenommen werden, um unnötige, zeitrauben de und damit stressauslösende Auto- oder Zugfahrten zu vermeiden.
 
Mit Ultraschall werden dann - beginnend ca. drei Tage vor dem zu erwartenden Eisprung - die Eibläschen untersucht. 
Bei unklaren und nicht vorhersehbaren Befunden kann eine Blutentnahme in Frage kommen, bei der das Verhältnis der für einen optimalen Eisprung essentiellen Hormone (Östradiol, Progesteron, LH und FSH) gemessen wird. Möglicherweise müssen auch störende männliche Hormone oder Prolaktin und Cortisol gemessen werden. 
Jeden Monat abwechselnd reift im Eierstock ein Ei heran. In dieser Abbildung sind mehrere Ovarien zu sehen - nach Hormontherapie. Diese Stimulation ist jedoch nur bei IVF und ICSI nötig. Bei der Insemination will man allein ein reifes Ei.
Hierfür verfügt das Institut für Samenspende und Insemination der Cryobank-München über ein eigenes Hormonlabor, das über Nacht die Werte ermittelt. Auch im Urin kann das luteinisierende Hormon LH einfach bestimmt werden – dafür stehen Teste wie OvuQuick oder OvuTest  in Apotheken zur Verfügung.
 
Ein Abbruch der Behandlung muss nach § 121a des SGBV bei Überstimulation erfolgen, was soviel bedeutet, dass mehr als drei befruchtungsfähige Eibläschen herangereift sind, und, falls alle befruchtet werden, mit einer Mehrlingschwangeschaft gerechnet werden muss.

Ultraschall der Eizelle
Eine zusätzliche Hormontherapie zur Stützung der Gelbkörperphase oder der implantierten Schwangerschaft wird bei Bedarf vorgenommen, ist aber normalerweise nicht erforderlich. 

Die Abort- und Missbildungsrate liegt bei der Donogenen Insemination sogar geringfügig unter dem Normalkollektiv.

Für erweiternde Informationen siehe auch Kinderwunschbehandlung mittels
Zyklusmonitoring allgemein. 
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